Donnerstag, 21. November 2013

Qingdao

Mit dem Zug fuhren wir fünfeinhalb Stunden in die einstig deutsche Kolonie und Stadt des bekannten Bieres. Den Rest des ersten Tages verbrachten wir mit gemütlichen Bummeln durch die Stadt und an der Strandpromenade. Am nächsten Tag machten wir dann etwas Sightseeing, z.B. schauten wir uns die evangelische Kirche Qingdaos an. Zum Mittag suchten wir uns ganz local quasi das Essen aus dem Aquarium aus, aber es gab auch "normale" Gerichte. Außerdem besichtigten wir die Brauerei des bei uns sehr beliebten Tsingtao Biers. Das Bier Museum war sehr schön hergerichtet und hatte außerdem einiges an Entertainment zu bieten. Nach den 2 Gratisbieren und Souvenierkauf machten wir uns dann aber auf den Weg zurück ins Hostel um dort in der gemütlichen Lounge den Abend ausklingen zu lassen. 

Denn am nächsten Morgen ging es früh los mit dem Bus zum Laoshan, einem heiligen Berg. Da aber leider gar kein Cabel Car fuhr entschieden Frauke und ich den anstrengenden Aufstieg den Jungs allein zu überlassen. Schließlich waren wir "damals"  am Hua Shan ja schon an unsere Grenzen gestoßen und ein heiliger Berg reicht dann ja auch ;). Also verbrachten wir den Tag entspannt mit Kaffee trinken und bummeln am Strand. Wir genossen das Meeresrauschen und die frische nicht versmokte Luft. Wieder mal wurden wir von Chinesen angesprochen wo wir den herkommen, was wir in Qingdao machen etc.  Nach einer Weile hatte sich eine ganze Traube um uns versammelt und sogar die Ketten-Verkaufs-Frau mischte sich fröhlich ins Gespräch ein. Als uns das zu viel wurde und wir zudem an die Grenzen unseres Chinesisch stießen, verabschiedeten wir uns freundlich und machten noch ein "Fotoshooting" im Sonnenuntergang. 

Am nächsten morgen kehrten wir dann aber nochmal zum Strand zurück um es den Chinesen gleich zu machen und trotz niedriger Temperaturen im Meer zu baden. Zu unserm Erstaunen war zwar das Wasser ganz schön kalt, aber hinterher froren wir nicht wirklich. Wir chillten also noch etwas am Strand und fuhren anschließend mit dem Taxi (Startpreis dort nur 8 Yuan) zur Foodstreet. Dort gibt es quasi alles. Obst, Gemüse, Gewürze, Backwaren. Fische werden frisch ausgenommen und Hühner mal eben geschlachtet.  Nach einem Döner der ausnahmsweise tatsächlich fast wie in Deutschland schmeckte traten wir dann entspannt die Heimreise an. Noch ein paar Tage Uni und dann folgt der nächste Kurztrip nach  Shanghai :-)







1 Kommentar:

  1. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/fs-china-explosion-pipeline

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