Am 19.12 mittags flogen Verena
und ich los in den Süden nach Guilin. Dort angekommen ging es zunächst mit dem
Shuttlebus und dann mit dem Taxi zu unserem Hostel, das uns von einer Kommilitonin
empfohlen wurde. Nach dem Einchecken etc. gingen wir noch gemütlich essen und
schlenderten etwas über den Nightmarket. Für die darauffolgenden 2 Tage hatten
wir dann ausnahmsweise mal richtige Touri-Touren vom Hostel aus gebucht. Den
einen Tag ging es zunächst zu einem Dorf, in dem die Frauen Haare bis zu 2
Meter lang haben. Dort schauten wir uns eine Show an, in der die Frauen beispielsweise zeigten, wie
man diese Haare traditionell bindet. Allerdings waren wir schon etwas verdutzt,
als und die Frauen beim Verlassen des „Showrooms“
kräftig in den Hintern zwickten.
Nach einem lokalen Mittagessen
ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel, den Reisterassen. Als wir auf einer
der Aussichtsplattformen die Sonne genossen und Fotos machten, hatten wir
wieder ein typisches Chinesen-Erlebnis. Als ich grade Verena fotografierte,
fragte wie so oft ein Chinese, ob er ein Foto mit ihr machen könne. Als dieses
im Kasten war, folgte nun aber einer nach dem anderen der ein Bild mit der
blonden „Mei nü“ wollte. Geduldig ließ Verena das Fotoshooting über sich
ergehen und ich dachte kurz darüber nach mit einem Hut rumzugehen ;). Ganz oben
angekommen verloren eine Australierin (die wir in den nächsten Tagen noch öfter
treffen würden) und wir dann einfach mal unsere Führerin samt Gruppe. Zum Glück
entschieden wir uns für den richtigen Weg abwärts, gingen durch ein Dörfchen und
fanden sie schließlich auf dem Parkplatz
wieder. Abends liefen wir noch etwas in Guilin selbst umher und schauten uns
die Sonnen -und Mondpagode an. Im Dunkeln mit den Lichtern und dem Wasser sah
das wirklich toll aus und wir waren zudem die einzigen Besucher. Anschließend
setzten wir uns zur weiteren Reiseplanung in eins der zahlreichen Cafés.
Am nächsten Morgen fuhren wir zunächst
mit dem Bus zum Li-River und dort mit kleinen Booten weiter bis Yangshuo. Wir genossen
den Blick auf die Berge, froren jedoch ziemlich. Nach einer erneuten Busfahrt
waren wir froh am Hostel in Yangshuo angekommen zu sein. Nach einer Stunde ging
es aber schon weiter mit dem Touri-Programm. Mit dem Bus fuhren wir zu einem
Dörfchen (Dragon Village). Dort schauten wir uns die 600 Jahre alte Dragon
Bridge an und wurden dieses Mal mit echten Bambusbooten über den Fluss
gefahren. An einem kleine „Wasserfall“ wurden ordentlich Fotos geschossen. Nachdem
wir unseres jedoch nicht kauften, mochte uns der Bootsfahrer wohl nicht mehr so
gern und fuhr relativ unsanft. Zumindest bildeten wir uns ein, im Gegensatz zu
den Anderen deutlich nasser geworden zu sein. Noch schnell einen Büffel
gefüttert und ab ging’s wieder in den Bus. Zurück in Yangshuo bummelten wir
etwas durch die Gassen und probierten in einem kleinen Restaurant die lokale
Spezialität, den Bierfisch (Piju Yu). Im Hostel schauten wir in der Lounge noch
einen Film mit, schliefen erschöpft vom Tag jedoch beide dabei ein.
Den nächsten Tag begannen wir entspannt mit einem leckeren Frühstück im Minority Cafe, das Frauke uns wärmstens empfohlen hatte. Die Spezialität dort ist Bananen Brot und es gab sogar eine Art Vollkornbrötchen. Hen haochi/sehr lecker! Gut gestärkt machten wir dann eine Fototour durch Yangshuo. Wir gingen durch einen Park in dem Chinesen tanzten, ich posierte mit Vögeln auf dem Fluss usw. Als ich ein großes Schild mit einer Katze darauf entdeckte, fragte ich Verena etwas naiv, ob das ein Tierheim oder so sei. Jedoch erkannte sie eindeutig die Zeichen für Restaurant. China halt… Danach ging es wieder zum Hostel Gepäck holen und mit dem Bus zurück nach Guilin zum Flughafen mit dem Ziel Haikou auf Hainan.
Den nächsten Tag begannen wir entspannt mit einem leckeren Frühstück im Minority Cafe, das Frauke uns wärmstens empfohlen hatte. Die Spezialität dort ist Bananen Brot und es gab sogar eine Art Vollkornbrötchen. Hen haochi/sehr lecker! Gut gestärkt machten wir dann eine Fototour durch Yangshuo. Wir gingen durch einen Park in dem Chinesen tanzten, ich posierte mit Vögeln auf dem Fluss usw. Als ich ein großes Schild mit einer Katze darauf entdeckte, fragte ich Verena etwas naiv, ob das ein Tierheim oder so sei. Jedoch erkannte sie eindeutig die Zeichen für Restaurant. China halt… Danach ging es wieder zum Hostel Gepäck holen und mit dem Bus zurück nach Guilin zum Flughafen mit dem Ziel Haikou auf Hainan.
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