Mittwoch, 25. Dezember 2013

Guilin und Yangshuo

Am 19.12 mittags flogen Verena und ich los in den Süden nach Guilin. Dort angekommen ging es zunächst mit dem Shuttlebus und dann mit dem Taxi zu unserem Hostel, das uns von einer Kommilitonin empfohlen wurde. Nach dem Einchecken etc. gingen wir noch gemütlich essen und schlenderten etwas über den Nightmarket. Für die darauffolgenden 2 Tage hatten wir dann ausnahmsweise mal richtige Touri-Touren vom Hostel aus gebucht. Den einen Tag ging es zunächst zu einem Dorf, in dem die Frauen Haare bis zu 2 Meter lang haben. Dort schauten wir uns eine Show an,  in der die Frauen beispielsweise zeigten, wie man diese Haare traditionell bindet. Allerdings waren wir schon etwas verdutzt, als und die Frauen  beim Verlassen des „Showrooms“ kräftig in den Hintern zwickten.


Nach einem lokalen Mittagessen ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel, den Reisterassen. Als wir auf einer der Aussichtsplattformen die Sonne genossen und Fotos machten, hatten wir wieder ein typisches Chinesen-Erlebnis. Als ich grade Verena fotografierte, fragte wie so oft ein Chinese, ob er ein Foto mit ihr machen könne. Als dieses im Kasten war, folgte nun aber einer nach dem anderen der ein Bild mit der blonden „Mei nü“ wollte. Geduldig ließ Verena das Fotoshooting über sich ergehen und ich dachte kurz darüber nach mit einem Hut rumzugehen ;). Ganz oben angekommen verloren eine Australierin (die wir in den nächsten Tagen noch öfter treffen würden) und wir dann einfach mal unsere Führerin samt Gruppe. Zum Glück entschieden wir uns für den richtigen Weg abwärts, gingen durch ein Dörfchen und fanden sie schließlich  auf dem Parkplatz wieder. Abends liefen wir noch etwas in Guilin selbst umher und schauten uns die Sonnen -und Mondpagode an. Im Dunkeln mit den Lichtern und dem Wasser sah das wirklich toll aus und wir waren zudem die einzigen Besucher. Anschließend setzten wir uns zur weiteren Reiseplanung in eins der zahlreichen Cafés.





Am nächsten Morgen fuhren wir zunächst mit dem Bus zum Li-River und dort mit kleinen Booten weiter bis Yangshuo. Wir genossen den Blick auf die Berge, froren jedoch ziemlich. Nach einer erneuten Busfahrt waren wir froh am Hostel in Yangshuo angekommen zu sein. Nach einer Stunde ging es aber schon weiter mit dem Touri-Programm. Mit dem Bus fuhren wir zu einem Dörfchen (Dragon Village). Dort schauten wir uns die 600 Jahre alte Dragon Bridge an und wurden dieses Mal mit echten Bambusbooten über den Fluss gefahren. An einem kleine „Wasserfall“ wurden ordentlich Fotos geschossen. Nachdem wir unseres jedoch nicht kauften, mochte uns der Bootsfahrer wohl nicht mehr so gern und fuhr relativ unsanft. Zumindest bildeten wir uns ein, im Gegensatz zu den Anderen deutlich nasser geworden zu sein. Noch schnell einen Büffel gefüttert und ab ging’s wieder in den Bus. Zurück in Yangshuo bummelten wir etwas durch die Gassen und probierten in einem kleinen Restaurant die lokale Spezialität, den Bierfisch (Piju Yu). Im Hostel schauten wir in der Lounge noch einen Film mit, schliefen erschöpft vom Tag jedoch beide dabei ein.




Den nächsten Tag begannen wir entspannt mit einem leckeren Frühstück im Minority Cafe, das Frauke uns wärmstens empfohlen hatte. Die Spezialität dort ist Bananen Brot und es gab sogar eine Art Vollkornbrötchen. Hen haochi/sehr lecker! Gut gestärkt machten wir dann eine Fototour durch Yangshuo. Wir gingen durch einen Park in dem Chinesen tanzten, ich posierte mit Vögeln auf dem Fluss usw. Als ich ein großes Schild mit einer Katze darauf entdeckte, fragte ich Verena etwas naiv, ob das ein Tierheim oder so sei. Jedoch erkannte sie eindeutig die Zeichen für Restaurant. China halt… Danach ging es wieder zum Hostel Gepäck holen und mit dem Bus zurück nach Guilin zum Flughafen mit dem Ziel Haikou auf Hainan.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!!!

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