Den einen vollen Tag den wir
in Bangkok hatten wollten wir voll nutzen und alle „wichtigen Sights“ mitnehmen
die die Proteste zuließen. Am Vorabend hatten wir noch gescherzt „Na die werden
schon nicht direkt vor unserem Hotel protestieren.“. Aber als wir aber am
Frühstückstisch saßen (unser Hotel war an einer größeren Straße gelegen) kamen
sie daher marschiert, mit Trillerpfeifen und
einem großen Wagen mit Musikbeschallung. Sah also alles eher harmlos
aus. Ist uns den 1,5 Tagen auch noch öfter mal begegnet, auch wenn wir
versuchten die bekannten Protestort Orte zu meiden. Das einzig nervige an der
Situation waren für uns die gesperrten Straßen. Aber trotzdem haben wir viel von
der Stadt gesehen. Angefangen von dem Gran Palace. Totale Reizüberflutung an
unglaublich prunkvollen Gebäuden und Tempeln. Wirkt auf den Fotos gar nicht so,
aber es blitze und blinkte überall und man wusste gar nicht wo man hinschauen sollte. Wir sahen
u.a. die sehr bekannten Tempel den Wat Phra Kaew und den What Pho (riesen
liegender Buddha). Wir bekamen an diesem Tag u.a. noch in einem sonst nicht für
Touristen geöffneten Tempel viele interessante Infos von einem sehr netten
jungen Mann, der uns außerdem noch zeigte wie man richtig betet. Um zu den
verschiedenen Sights zu gelangen fuhren wir Bus oder Tuck-Tuck (siehe unten)
und sahen somit auch noch einiges von dem eher dreckigen und verstopften
Bangkok. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch der Rooftop-Bar Vertigo im
89. Stock eines Luxushotels. Auf dem Fußweg dorthin sahen wir schließlich also
auch noch den schicken Teil Bangkoks, mit modernen Hochhäusern, Botschaften und
Luxushotels. Der Blick über die Stadt war den 12 Euro Cocktail auch auf jeden
Fall wert, auch wenn wir uns ziemlich underdressed fühlten. Die Taxifahrt
zurück zum Hotel war dann auch wieder ein Erlebnis, weil sich nach längerer
Fahrt rausstellte, dass der Fahrer den Weg nicht kannte, bzw. unser Hotel ganz
woanders vermutete. Wir sollten aussteigen und durch die gesperrte
Straße/Proteste laufen. Zum Glück kam ein freundlicher Protestant des Weges der
unsere Erklärung der Lage des Hotels auf der Karte verstand und dem Taxifahrer
übersetzte. So kamen wir dann doch irgendwann an.
Freitag, 31. Januar 2014
Bangkok
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