Freitag, 31. Januar 2014

Bangkok

Den einen vollen Tag den wir in Bangkok hatten wollten wir voll nutzen und alle „wichtigen Sights“ mitnehmen die die Proteste zuließen. Am Vorabend hatten wir noch gescherzt „Na die werden schon nicht direkt vor unserem Hotel protestieren.“. Aber als wir aber am Frühstückstisch saßen (unser Hotel war an einer größeren Straße gelegen) kamen sie daher marschiert, mit Trillerpfeifen und  einem großen Wagen mit Musikbeschallung. Sah also alles eher harmlos aus. Ist uns den 1,5 Tagen auch noch öfter mal begegnet, auch wenn wir versuchten die bekannten Protestort Orte zu meiden. Das einzig nervige an der Situation waren für uns die gesperrten Straßen. Aber trotzdem haben wir viel von der Stadt gesehen. Angefangen von dem Gran Palace. Totale Reizüberflutung an unglaublich prunkvollen Gebäuden und Tempeln. Wirkt auf den Fotos gar nicht so, aber es blitze und blinkte überall und man wusste  gar nicht wo man hinschauen sollte. Wir sahen u.a. die sehr bekannten Tempel den Wat Phra Kaew und den What Pho (riesen liegender Buddha). Wir bekamen an diesem Tag u.a. noch in einem sonst nicht für Touristen geöffneten Tempel viele interessante Infos von einem sehr netten jungen Mann, der uns außerdem noch zeigte wie man richtig betet. Um zu den verschiedenen Sights zu gelangen fuhren wir Bus oder Tuck-Tuck (siehe unten) und sahen somit auch noch einiges von dem eher dreckigen und verstopften Bangkok. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch der Rooftop-Bar Vertigo im 89. Stock eines Luxushotels. Auf dem Fußweg dorthin sahen wir schließlich also auch noch den schicken Teil Bangkoks, mit modernen Hochhäusern, Botschaften und Luxushotels. Der Blick über die Stadt war den 12 Euro Cocktail auch auf jeden Fall wert, auch wenn wir uns ziemlich underdressed fühlten. Die Taxifahrt zurück zum Hotel war dann auch wieder ein Erlebnis, weil sich nach längerer Fahrt rausstellte, dass der Fahrer den Weg nicht kannte, bzw. unser Hotel ganz woanders vermutete. Wir sollten aussteigen und durch die gesperrte Straße/Proteste laufen. Zum Glück kam ein freundlicher Protestant des Weges der unsere Erklärung der Lage des Hotels auf der Karte verstand und dem Taxifahrer übersetzte. So kamen wir dann doch irgendwann an.

Vom nächsten Tag blieb nicht mehr so viel übrig, weil wir lieber überpünktlich zum Flughafen wollten. Also wollten wir „nur“ noch zu einem nahe gelegenen Einkaufszentrum und uns noch etwas Wellness gönnen. Aber auch da hatten wir wieder ein glückliches Händchen, denn das Einkaufszentrum war direkt an einem Protestcamp gelegen. Überall waren Zelte aufgestellt und eine große Bühne und Leinwände. Aber wieder alles eher friedlich. Auf dem Flughafen in Bangkok stand dann die Verabschiedung von Verena und mir bevor. Die etwas sehr chaotisch ablief, da es Probleme mit meinem ursprünglichen Flug nach Peking und dem Visum gab. Wir hasteten quer über den Flughafen, von einem Büro zum anderen und letztendlich musste ich sogar einen anderen Flug buchen. 






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