Ab Neujahr lag ich leider mit
einer fetten Erkältung flach und da war ich nicht die einzige. Insgesamt waren
alle etwas angeschlagen und man merkte, dass sich so langsam Endzeitstimmung
breitmachte. Die Zeit rannte dann auch so schnell, dass schon die letzte Woche
für mich angebrochen war. Das bedeutete einerseits Blockkurs und andererseits
viele „letzte Male“. Beispielsweise
gingen wir zum letzten Mal Hotpot Essen. Es war aber mit Abstand das lustigste
Mal! Zunächst bekamen wir alle eine rote Schürze als Kleiderschutz, also sahen
wir aus wie bei einem Kochkurs. Dann wurden dir Nudeln live vor unseren Augen geformt
und jongliert. Nach dem Essen spielte die Bedienung dann noch Pantomime mit uns
und wir bekamen tolle Preise dafür. Spielzeug für unsere Kinder ;). Außerdem
wurde quasi die gesamte Belegschaft zusammen gerufen, um uns ein chinesisches
Lied vorzutragen. In Gegenleistung dafür performten wir dann
„Alle-Meine-Entchen“. Zur Verabschiedung bekamen wir außerdem noch Stäbchen
geschenkt und auch die Schürze wird mich beim Kochen in Deutschland in Zukunft
an diesen lustigen Abend erinnern.
Am nächsten Morgen ging es dann schon weiter mit dem Dinieren, denn Wolfgang kam zurück aus München und brachte uns Weißwürste und Senf mit. Lukas besorgte dazu noch echte Brezn von der German Bakery und so saßen wir in Beijing in der Lounge unseres Dorms und genossen ein echtes Weißwurschtfrühstück. Ansonsten hatte ich Blockkurs und dafür auch noch eine Klausur. Die Jungs waren größtenteils nach Harbin zum Eisfestival aufgebrochen. Das hätte ich auch sehr gerne gesehen, aber minus 30 Grad im Vergleich zu plus 30 die es momentan in Thailand sind muss dann auch nicht sein. Auch wenn ich nicht dort war unten trotzdem mal 2 Fotos, denn es sieht echt toll aus!
Am nächsten Morgen ging es dann schon weiter mit dem Dinieren, denn Wolfgang kam zurück aus München und brachte uns Weißwürste und Senf mit. Lukas besorgte dazu noch echte Brezn von der German Bakery und so saßen wir in Beijing in der Lounge unseres Dorms und genossen ein echtes Weißwurschtfrühstück. Ansonsten hatte ich Blockkurs und dafür auch noch eine Klausur. Die Jungs waren größtenteils nach Harbin zum Eisfestival aufgebrochen. Das hätte ich auch sehr gerne gesehen, aber minus 30 Grad im Vergleich zu plus 30 die es momentan in Thailand sind muss dann auch nicht sein. Auch wenn ich nicht dort war unten trotzdem mal 2 Fotos, denn es sieht echt toll aus!
Ansonsten entspannten Verena,
Rosa und ich uns noch etwas bei einer Massage und im Nagelstudio und stellten
fest, dass wir uns das bei den Preisen ruhig öfter hätten gönnen können. Zwei
Chinesen aus einem Unikurs luden mich zudem zum Abschiedsessen beim Taiwanesen
ein und ich trank einen letzten Kaffee mit meiner Tandempartnerin Cindy.
Außerdem genossen wir nochmal ausgiebig das Nachtleben, sowohl in Wudaokou also
auch in Sanlitun. Ein weiterer Punkt auf der Liste wurde z.B. durch den Besuch
der Atmosphere Bar abgearbeitet. Diese befindet sich im 80. Stock mit tollem
Blick über Peking. Aufgrund der dementsprechenden Preise tranken wir dort
genüsslich nur einen Cocktail und zahlten dafür inklusive Servicegebühren ca.
12 Euro pro Person. Das ist so viel wie für das sehr, sehr gute Dinner an
Silvester und zu unserem Abschied zusammen.
Denn am aller letzten Abend für Philipp Verena und mich gingen wir eben wieder in dieses und verpassten natürlich auch nicht uns vom Pizza A zu verabschieden. Der Chef des Hauses bedankte sich persönlich für die Stammkundschaft und wünschte uns alles Gute. Die endgültige Verabschiedung von den noch wenigen Verbliebenen war auch nicht soo schlimm. Im Falle der Paderborner werde ich sie eh bald schon zu der Präsentation für unsere ASBE-Nachfolger wiedersehen. Und auch sonst wäre ja ein Wiedersehen mit den anderen in Deutschland im Gegensatz zu den Distanzen die wir in China zurückgelegt haben kein Problem. Bei Rosa viel mir der Abschied jedoch schon etwas schwerer, da ich man ja nicht mal eben nach Australien fliegen kann.
Grundsätzlich haben wir
alle zusammen halt sehr viele Dinge erlebt und hatten eine unvergessliche Zeit
an die wir uns immer erinnern werden. Da ist ein bisschen Wehmut denke ich
normal. Es war aber auch nicht wirklich Zeit dazu, denn es musste noch das
Wohnheimzimmer geräumt und der Reiserucksack gepackt werden… Denn morgens früh
ging es schon los zum Bahnhof mit dem Ziel Guangzhuo. Für Verena war es der
endgültige Abschied von Peking. Ich werde ja noch einen letzten Tag dort haben
um mein Gepäck zu holen wenn ich von Bangkok wiederkomme. Das wird bestimmt
etwas komisch, weil dann chinesisches Neujahr ist. Mir wurde berichtet, dass
der Campus zu diesen Ferien einer Geisterstadt gleicht. Außerdem werden dann
wirklich gar keinen deutschen mehr im Dorm sein und die meisten Internationals
sind auf Reisen.



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