Freitag, 17. Januar 2014

Macau

Nach achtstündiger Zugfahrt mit dem Speedtrain trafen wir nun am Bahnhof von Guangzhuo auf Benny und Nico. Nach kurzem Snacken und endgültiger Verabschiedung von Benny fuhren wir auch schon weiter mit dem Zug nach Zhuhai um von dort nach Macau einzureisen. Als wir nachts am Hotel ankamen waren wir eigentlich ziemlich kaputt, wollten aber diese einzige Nacht die wir in dem Spielerparadise Macau nutzen. Daher fuhren wir zum Venetian und schauten uns den riesigen komplex auch von innen an. Wir waren etwas geflasht von den Eindrücken. Man kann es sich wie Vegas in kleiner vorstellen, total cool. Aber im Casino haben wir dann doch nur beim zocken zugeschaut. Wir waren aber auch leider so müde, dass ich zumindest fast im stehen eingeschlafen wäre.



Am nächsten Tag erkundeten wir zu Fuß die Stadt. Wir schauten uns u.a. die Ruinen von Sao Paolo an und aßen die örtliche Spezialität Portuguese eggtarts. Es war schon etwas seltsam, dass überall Schilder auf Portugiesisch waren und die Chinesen tatsächlich auch auf dieser Sprache kommunizierten. Denn Portugiesisch und Kantonesisch (was ja an sich nur ein chinesische Dialekt ist) sind offizielle Amtssprachen von Macau. Die Stadt an sich ist auch mit keiner chinesischen Stadt die ich bis jetzt gesehen habe vergleichbar: enge Gassen, aber auch imposante Wolkenkratzer; ganz viele Lichter und im Gegensatz zu China wo man überall rauchen darf (und selbst wenn man es eigentlich nicht darf wie z.B. bei uns im Wohnheim, machen es trotzdem alle) gilt fast überall Rauchverbot. Man muss sogar hohe Strafen zahlen wenn man dieses nicht beachtet.




Um einen schönen Blick über die Stadt zu haben gingen wir dann einfach mal ganz dreist ins Wynn Hotel und fuhren so hoch wie wir kamen. Dort gibt es natürlich auch ein Casino und alles ist total edel und schick. Von oben machten wir dann einige Bilder und fuhren anschließend noch zu einem offiziellen Aussichtspunkt. Der war aber nicht so gut wie der vorherige ;) Anschließend aßen wir noch ein preisgekröntes Nudelgericht, was aber nicht so gut schmeckte wie die anderen Gerichte, die zudem wesentlich günstiger waren. Nun war aber auch schon wieder der Tag um und wir reisten weiter. Mit der Fähre ging es nach Hongkong.

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