Für mich ging es nach noch
etwas Aufenthalt am Flughafen also weiter nach Beijing. Dort war ich froh als
ich mein 24 Stunden Visum bekommen hatte und am Wohnheim ankam. Der Tag dort
lässt sich schnell zusammenfassen: Ich schlief noch etwas, duschte, packte um
(was erstaunlicher Weise ziemlich problemlos war, habe sogar 3 kg weniger im Koffer als ich darf) und machte noch ein paar
Besorgungen. Wie bereits von den anderen vorgewarnt war in Peking und vor allem
auf dem Campus aufgrund des Chinese New Year wirklich gar nichts los. Viele
Restaurants und Geschäfte haben geschlossen, auf dem Campus hat nur noch ein
Supermarkt geöffnet und keine Mensa oder sonstiges. Man verhungert und
verdurstet also quasi ;) Ich machte noch ein paar Fotos von der Geisterstadt
und ging mit Lukas der extra aus Sanlitun herfuhr ein wirklich letztes Mal
chinesisch essen. Danach gönnten wir uns noch ein Bier in „unserem Wohnzimmer“
auf der Couch im Vorraum der Jungs. Nur das im Gegensatz zur üblichen Überfüllung
nur noch wir da waren…
Als ich im Taxi saß und zum
letzten Mal durch das beleuchtete Peking fuhr war ich schon etwas traurig. Es
war eine schöne Zeit, die ich nie vergessen werde! Ich habe so viele neue
Eindrücke erhalten und nette Menschen getroffen. Aber ich freue mich auch sehr
auf Deutschland und alle wieder zu sehen! Vorhin im Flugzeug saß ich neben
einer älteren Chinesin die wirklich kein Wort Englisch sprach. Als sie
bemerkte, dass ich etwas Chinesisch kann haben wir uns etwas unterhalten. Und
obwohl ich den Sprachkurs in Beijing ja nicht ganz so durchgezogen habe konnte
ich zumindest fast alles verstehen was sie mir erzählte oder fragte. Antworten
war dann die andere Sache ;) Nun sitze ich am Flughafen in Doha und das
Boarding geht schon los; Ziel Frankfurt. Ich bin gespannt wie schnell ich mich
in Deutschland wieder eingelebt habe, aber das geht bestimmt schneller als
gedacht.
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