Anlässlich des Tages der
Deutschen Einheit bietet die deutsche Botschaft jedes Jahr eine nette
Veranstaltung an. Wir mussten lediglich unseren deutschen Pass vorzeigen und
konnten einen kostenlosen Abend mit Live band, Getränken und einem großen
Buffet genießen. Selbiges nutzen wir besonders intensiv, denn auch wenn das
chinesische Essen wirklich sehr lecker ist, schmecken die heimischen Gerichte
nach mittlerweile sechs Wochen Abstinenz doppelt gut. Mir hatte es natürlich
besonders das Kuchenbuffet angetan ;-). Darüber hinaus war es irgendwie
erfrischend malwieder so viele westliche Gesichter auf einem Haufen zu sehen.
Allerdings mussten wir uns häufiger daran erinnern, dass wir aufpassen müssen
was wir sagen, weil wir ja verstanden werden ;-). Anschließend zogen wir noch
weiter, denn die deutsche Botschaft befindet sich in Sanlitun, eben dem bereits
erwähnten westlichen Ausgehviertel, das uns bis jetzt immer zu weit weg war.
Zunächst ging es in eine Roof top Bar mit Blick über die Skyline, danach in
eine Kneipe im Supermarktstil, also ohne Bedienung, und letztendlich landeten
wir in einer chinesischen Nobeldisco. Der Eintritt war zwar kostenlos, jedoch
gab es quasi keine Tanzfläche, sondern nur Tische zum Preis von 2000 Yuan.
Kommunikativ wie immer gesellten wir uns zu einer Gruppe Chinesen, die mit uns
fröhlich Eistee exte (meiner Meinung nach war da kein Alkohol drin). Auch wenn
der Club immer leerer wurde nutzen wir einfach ein Podest um doch noch ein wenig
zu tanzen. Bis dann nur noch der klägliche Rest von uns mit einer Gruppe Venezuelanern (also
Spanisch-Übungsstunde inklusive) übrig blieb und wir letztendlich rausgeschmissen
wurden. Auf der Taxifahrt nach Hause stellte Nora dann fest, dass die
Hochhäuser Pekings im Sonnenaufgang einfach wunderschön aussehen :-) Ein Fotograf der wohl in diesem Licht den Haupteingang der Uni ablichten wollte schoss ein letztes Foto...
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