Eins war klar: Egal ob wir in
der Goldenen Woche reisen, oder nicht, es wird voll! Und so war es auch. Einige
reisten, die meisten anderen Austauschstudenten und ich blieben in Peking. Wir
gönnten uns eine nette Mischung aus Sightseeing, Shoppen, gutem Essen, Party
und Entspannung. Als wir am Nationalfeiertag zum National Center for Performing
Arts fuhren gab es quasi Stau in der Metro, so überfüllt war die Stadt von den
überwiegend chinesischen Reisenden. Doch auch an den anderen Tagen war es
deutlich voller als sonst. Daher dauerten die Wege, die auf der Karte immer so
nah aussehen, noch länger als normal und eine Sache anschauen und etwas
einkaufen füllt schon mal einen ganzen Tag. Wir waren unter anderem beim
CCTV-Tower, Pearl Market, Temple of Heaven, den bereits erwähnten Parks und
Hutongs. Nachdem diverse chinesische Malls und H&M eher enttäuscht hatten,
wurde zudem ein neuer Stammladen für coole Klamotten direkt an der
Haupteinkaufsstraße Wangfujing ausgemacht. Im Dorm ergatterten wir außerdem
kostenlose Karten für eine Musical ähnliche Show im Olympiastadion. Die Kulisse
war zwar sehr eindrucksvoll und typisch chinesisch etwas Reizüberflutung, die
Story aber eher platt. Als wir am Ende applaudieren wollten, waren die meisten
chinesischen Zuschauer dann auch schon raus gestürmt.
Ein anderes skurriles
Erlebnis hatten wir bei der MBA-Gala der Uni. Nett wurde per Mail angefragt, ob
wir internationales nicht teilnehmen möchten. Am Tag der Gala kam dann eine
Mail mit einem Lied (chinesisch versteht sich) das wir dann am Abend auf der
Bühne performt haben. Wir konnten das Lied natürlich kein bisschen, die Jungs
sollten ein paar Fußballtricks machen und die Selbstvorstellung auf
Landessprache und Chinesisch viel dann zum Glück weg. Ich bin mir selten so
bescheuert auf einer Bühne vorgekommen, aber wir versuchten das mit Humor zu
sehen. Vier total aufgetakelte Moderatoren führten durch das Programm. Die
Chinesen selbst hatten Sketche und Tänze (z.B. Psy Gentleman) eingeübt. Wir
verstanden kein Wort und als wir bei dem angesetzten Ende nicht mal bei der
Hälfte des Programms angekommen waren, seilten wir uns dann irgendwann ab. Wir
mussten ja am nächsten Morgen früh los zur Mauer ;-)
National Center for Performing Arts
| überfüllte Metro |
Show im Olympiastadion
| tief beeindruckt von der Show ;-) |
CCTV-Tower
Temple of Heaven
| kleine Stärkung zwischendurch - yeah "europäische" Bäckerei gefunden mit richtigem Kaffee :-) |
Wangfujing und Food market
| Chillout area mitten auf der Wangfujing |
| manchmal muss man nicht verstehen was an den Ständen so alles verkauft wird.... |
MBA-Gala
| Umsetzung von "Play hard" ;-) |
Mauer again
Als unser Dorm eine Tour genau zu dem Mauerstück Mutianyu wo ich ja schon war angeboten hat, wollte ich zunächst nicht mit. Aber die Argumente kostenlos und alle kommen mit haben mich dann irgendwie überzeugt ;-). Denn letztes Mal war es so heiß und wir hatten ja auch nicht alles gesehen… Auf ging’s also morgens um 7.30 Uhr mit 3 BIT-Bussen voller Austauschstudenten. Die Temperaturen waren an dem Tag zwar angenehmer, aber leider war es etwas nebelig. Wir hatten jedoch trotzdem unseren Spaß. Ein Chinese übte mit mir Kung-Fu und auch Summer („die Beste“), die einzige im Dorm bzw. an der Uni, die sich um uns kümmert, richtig Englisch versteht, organisatorisches regelt etc. posierte mit uns für ein Foto. Außerdem verzichteten wir auf die „teure“ Seilbahn (Umrechnungseinheit Bier hat überzeugt ;-)) und nahmen sowohl hoch, als auch runter die Stufen…
Als unser Dorm eine Tour genau zu dem Mauerstück Mutianyu wo ich ja schon war angeboten hat, wollte ich zunächst nicht mit. Aber die Argumente kostenlos und alle kommen mit haben mich dann irgendwie überzeugt ;-). Denn letztes Mal war es so heiß und wir hatten ja auch nicht alles gesehen… Auf ging’s also morgens um 7.30 Uhr mit 3 BIT-Bussen voller Austauschstudenten. Die Temperaturen waren an dem Tag zwar angenehmer, aber leider war es etwas nebelig. Wir hatten jedoch trotzdem unseren Spaß. Ein Chinese übte mit mir Kung-Fu und auch Summer („die Beste“), die einzige im Dorm bzw. an der Uni, die sich um uns kümmert, richtig Englisch versteht, organisatorisches regelt etc. posierte mit uns für ein Foto. Außerdem verzichteten wir auf die „teure“ Seilbahn (Umrechnungseinheit Bier hat überzeugt ;-)) und nahmen sowohl hoch, als auch runter die Stufen…
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