Freitag, 4. Oktober 2013

Erste Uni-Tage

Zwischen dem Herbstfest und der goldenen Woche hatten wir dann auch mal den einen oder anderen Unikurs. Die MBA-Kurse finden jedoch aufgrund der schon arbeitenden Chinesen  immer erst abends von 18.40-21.30 Uhr statt. Vier davon muss ich belegen (+Projektarbeit), ist also verglichen mit Deutschland eher angenehm ;-). In Managerial Leadership haben wir bis jetzt z.B. schon sehr wichtige Lebensweisheiten wie „Work hard, play hard – go crazy“ gelernt. Besonders letzeres wurde natürlich schon umgesetzt ;-). Zudem mussten erste Arbeitsgruppen gebildet werden mit ein bis max. 2 Ausländern pro Gruppe. Auch hier zeigten die Chinesen malwieder ihre Offenheit. Unsere We-Chat-Gruppe wurde „Intercultural Friends“ genannt, außerdem folgte die Einladung zu einem Fußballspiel der MBA-League, in der ein Gruppenmitglied Top-Scorer ist. Wir wurden sogar mit dem Auto vom Campus abgeholt und reichlich mit Material zum Anfeuern versorgt. Wahrscheinlich gerade deshalb gewann „unsere“ BIT-Mannschaft mit 8:0 und auf dem Abschlussfoto durften wir natürlich auch nicht fehlen. 

Insgesamt haben wir schon einige Chinesen kennengelernt, die uns zu traditionellen chinesischen Sportspielchen, zum Essen gehen (dazu später mehr)  oder einfach nur zu Ausflügen eingeladen haben. Einige davon können sogar etwas Deutsch. Ich habe außerdem eine Lernpartnerin gefunden, die mir Chinesisch beibringen möchte und ich ihr Deutsch. Das erste Treffen steht noch aus, ich bin gespannt wie das klappen wird. Ansonsten finden die Woche über Vormittags auch Chinesisch-Kurse im Dorm statt. Manche von den Deutschen sind da sehr motiviert auch die Zeichen zu lernen. Ich beschränke mich da zugegeben eher auf Konversationsunterricht und versuche etwas meinen Wortschatz zu erweitern. Die täglichen Dinge wie einkaufen, Essen bestellen (an den Ständen), Taxi fahren etc. klappen aber mittlerweile ganz gut. Das größte Problem stellt  insgesamt die Aussprache dar. Besonders einige der Deutschen die einen starken Dialekt sprechen bekommen das mit den richtigen Tönen noch nicht so super hin. Ich will nicht wissen was wir da schon alles für einen Mist geredet haben, da die falsche Betonung den Sinn ja komplett verfälschen kann. Aber die Chinesen geben meistens ihr Bestes zu verstehen was wir meinen.

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