Nun bekam auch ich Besuch: Marcel (ein Freund der
derzeit Praktikum in Shanghai macht) und sein Kumpel Felix (der in Shanghai lebt) waren für ein paar Tage in Peking. Zusammen haben wir uns für einen
Touri-Tag einen Fahrer gegönnt. Jedoch hatte ich zunächst meine erste richtige
Begegnung mit der Beijinger Rushhour. Sehr motiviert startete ich in der Früh
um mit der U-Bahn zu den Jungs und dem Fahrer zu gelangen. Ausgerechnet an
diesem Tag hatte die Linie die ich brauchte „Verspätung“. Jedoch kam auch nach
langer Zeit immer noch kein Zug (sonst im 2 Min Takt). „Ach was soll der Geiz
gönn ich mir halt nen Taxi“, dachte ich mir so einfach. Um diese Uhrzeit und
dann noch als Nicht-Chinese ein Taxi zu bekommen gestaltete sich jedoch trotz
chinesischer Unterstützung als fast unmöglich. Ich ging schließlich zurück zum
Haupteingang der Uni und hatte dort Glück. Nach dem der Rezeptionist aus
Marcels Hostel mit dem Taxifahrer telefoniert hatte, wusste er dann auch wohin
er mich fahren muss… Natürlich waren die Straßen auch gut verstopft. Mit einer
halbstündigen Verspätung traf ich dann doch endlich ein und es konnte los
gehen.
Zunächst fuhren wir zur großen Mauer. Aber nicht an
den typischen vollen Touristenabschnitt nach Badaling, sondern an ein nicht so
überlaufenes und landschaftlich schöneres Stück bei Mutianyu. Wenn man sich die
Ausmaße vorstellt und wie viel Arbeit die Errichtung gemacht haben muss, ist
das schon sehr beeindruckend. Anschließend fuhren wir noch weiter zum
Sommerpalast. Die Aufmerksamen Leser unter euch werden jetzt sagen „Moment, da
war sie doch schon mal“ ;-) Ja, aber das Ding ist groß und dieses Mal haben wir
uns nicht primär die Tempel etc. angeschaut, sondern sind schön gemütlich mit
einem Tretboot über den Kunming-See getuckert. Leider hatte ich dann Uni und die Jungs mussten ohne
mich weiter in den Finanzdistrikt. ;-)
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Marcels Wortlaut:"Und jetzt noch ein tussiges für Christina" ;-) Bitte Maus :* |
Kurz vor seiner Abreise war ich dann noch mit
Marcel am Olympic Sports Center. Dort schauten wir uns u.a. das für Olympia
errichtete „Vogelnest“ und die Schwimmhalle an. Anschließend freute er sich sehr
über sein erstes Weihenstephan seit langer Zeit. Ich musste aber leider
schon wieder los zur Uni. Im Gewusel der U-Bahn verabschiedeten wir uns. Auf ein
Wiedersehen in good old Germany…
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