In diesem Sinne allen ein Frohes Neues!!! Hätte ich fast vergessen ;-)
Montag, 6. Januar 2014
Silvester in Beijing
Last things to do in Beijing
Nur noch wenige Tage in
Beijing und noch so viel was wir uns schon immer mal vorgenommen hatten zu
machen, oder was wir unbedingt noch einmal machen wollten. Das sollte sich nach
Weihnachten, wo zumindest für uns nur noch chinesisch Kurse laufen, ändern. Ich
werde euch jetzt natürlich nicht unbedingt mit allen Punkten auf der Liste (wie
Restaurants, Clubs usw.) langweilen ;)
An einem anderen Tag wollten wir uns das volle Kulturprogramm geben
und das National und Capital Museum anschauen. Nach ausführlichem
Sicherheitscheck am Eingang des Capital Museums (und schon wieder musste ein
Feuerzeug geopfert werden) kamen wir letztendlich aber doch nicht rein, da wir
lediglich unsere Studentenausweise und nicht unsere Reisepässe dabei hatten.
Also weiter zum National Museum und da reichten auch die Studentenausweise. Besonders
interessant die Staatsgeschenke, im Fall von Deutschland eine Zigarrenschachtel ;)
Sonntag, 29. Dezember 2013
Sanya
Heilig Abend
Nach einer zweistündigen Fahrt
mit dem Speedtrain kamen wir in Sanya ganz im Süden von Hainan an. Leider
kannte keiner unsere Adresse, sodass wir nicht rausfanden an welcher
Bushaltestelle wir hätten aussteigen müssen (vorausgesetzt der der im
Reiseführer stand wäre der richtige Bus gewesen). Also stellten wir uns in die
ziemlich lange Taxischlange, da natürlich alle die in dem Zug gesessen hatten
ein Taxi wollten. Und meistens nahm dann auch nur eine Person allein ein Taxi.
Unsere Rucksäcke wurden langsam immer schwerer und allgemein war die Laune eher
nicht so gut. Und das Wetter by the way auch nicht. Nachdem wir dann
endlich ein Taxi ergattert hatten, musste der Fahrer erst mal mit unserm Hostel
telefonieren um es überhaupt zu finden. Sowas sind wir ja gewohnt, es kam aber
noch viel besser.
Wir standen quasi genau am
Meer, 18 Uhr am Heiligen Abend und die Frau vom Hostel (extra herbeigerufen
weil kompliziert zu finden) eröffnete uns nun, dass sie unser Zimmer schon
weiter gegeben hat, weil wir so spät dran wären. Na toll und jetzt?... Verzweifelt
versuchten wir ihr zu erklären, dass es Weihnachten sei und wir unbedingt ein
Zimmer brauchen, zumal wir online schon was angezahlt hatten. Half aber nichts.
Nun kam aber ein großer, breiter Chinese im Anzug und mit Sonnenbrille des
Weges und merkte anscheinend, dass da irgendwas nicht stimmt. Kurz erkundigte
er sich bei der Hostelfrau im pinken Jogginganzug, um ihr dann (so hab ich es
zumindest verstanden) eine Ansage über ihr schlechtes Verhalten zu
machen. Anscheinend hatte er Mitleid mit uns und meinte nur wir sollen ihm
folgen. Etwas skeptisch gingen wir ihm 10 Minuten hinterher. Kurzzeitig hatte
ich Angst, dass wir uns nun für ein Zimmer prostituieren müssen, oder in einem
viel zu teuren Hotel landen würden. Schließlich kamen wir aber zu einem kleinen
Hostel, das sogar zu einem annehmlichen Preis noch ein Zimmer frei hatte. Wir
bedankten uns bei unserem "Retter" und machten uns kurz frisch zum
Weihnachtsdinner.
Wo nun aber hin war da die
Frage. In Nähe des Hostels gab es zunächst nur Straßenstände, also nahmen wir
das nächst beste Restaurant was anständig aussah. Dort half uns die Chefin
höchstpersönlich bei der Auswahl des Menüs auf dem iPad, aber das was hinterher
bei rauskam war dann
doch nicht soo der Bringer. Das teure Fleischgericht mit gerösteten Walnüssen
bestand leider nur aus Knorpel und Fett, aber zumindest die Auberginen und der
Reis überzeugten wie immer ;). Als Appetizer hatten wir zudem noch
Gemüsesticks bekommen, die jedoch übertrieben scharf waren. Wenigstens blieb
uns noch das einzige Weihnachtsgeschenk von Chris, gute handgemachte Trüffel
aus Deutschland zum Nachtisch.
Ich weiß, dass hört sich jetzt
alles sehr negativ an, aber im Nachhinein können wir darüber schmunzeln.
Weihnachten in China ist halt so oder so anders. Die wenigen von uns die in
Peking gefeiert haben, mussten z.B. erst mal durch die obligatorische
Sicherheitskontrolle bevor sie in die Kirche durften. Und der Gottesdienst auf
Chinesisch war dann wohl auch etwas merkwürdig. Grundsätzlich lieben die
Chinesen kitschige Weihnachtsdeko und sind ja generell allen Festen gegenüber
offen. So wirklich wissen was man da feiert tun sie glaube ich aber nicht.
1. Weihnachtsfeiertag
Am ersten Weihnachtsfeiertag
wollten wir uns einfach mal einen entspannten Tag machen. Nachdem wir dann in
unser ursprüngliches Hostel (oder Pension oder was auch immer es nun sein soll)
umgezogen waren, schlenderten wir den Strand entlang. Wir waren jedoch etwas
enttäuscht, dass wir nicht nach Phönix Island (von Verena auch liebevoll Saudi
Arabien genannt) konnten. Auf diese Insel dürfen anscheinend nur VIPs zu den
großen, bunt im Wechsel verschieden beleuchteten Türmen. Dafür gab es
dann aber wieder eine ausgiebige Fotosession mit Chinesinnen. Wir finden es ja
auch echt ok wenn wir nett gefragt werden, ob man zusammen ein Foto machen
kann. Was allerdings nervt ist das "heimliche" fotografieren. Was
wollen sie bloß mit Fotos von uns wo wir essen oder irgendwo hergehen? Und auch
trotz netten Fragens reichen dann auch 2-3 Bilder und nicht gleich 10. Nach der
Fotosession legten wir uns dann an den Strand, denn die Sonne war mittlerweile
rausgekommen und es war wirklich warm. Da wurden wir natürlich wieder komisch
angeguckt, dabei hatten wir nicht mal einen Bikini an. Aber die Chinesen
verhüllen sich ja eher um nicht braun zu werden und da ist es klar, dass sie es
komisch finden, wenn wir uns extra mitten in die Sonne legen. Mit dem
Wellenrauschen im Ohr schlummerten wir ein…
Auf einmal wurden wir unsanft
von Wassertropfen geweckt. In kurzzeitiger Verwirrung dachte ich es fängt an zu
regnen und war dann schon bereit einen Chinesen auszuschimpfen. Aber nein, der
Übeltäter war ein bekanntes Gesicht aus Peking. Lukas und seine Freundin haben
nämlich, genauso wie Frauke und Freund, auch Weihnachten auf Hainan in Sanya
verbracht. Allerdings wohnten sie etwas von uns entfernt. Aber beim
Strandspaziergang fielen wir als (Zitat Lukas) "einzige Menschen die
normal am Strand chillen" natürlich auf. Also saßen wir noch gemütlich
dort und tauschten uns über die Reisen und den neusten Gossip aus Peking aus.
Die beiden gingen noch etwas ins Meer und wir stießen mit leider warmen Bier
auf Weihnachten an. Als eine Micki Maus (ein Mann im Kostüm wie sonst in
Freizeitparks) des Weges kam wurde die Szene dann auch noch fotografisch
festgehalten
.
Abends bummelten Verena und ich noch durch Sanya, kauften Obst (von dem wir teilweise nicht wirklich wussten, was es sein soll), tranken aus einer Kokosnuss und aßen Spieße bei einem Straßenstand. Leider vergaßen wir dazu zu sagen, dass wir sie "bu la", also nicht scharf wollen. Das ist in Peking aber auch sonst nicht nötig. Es war zwar lecker, aber mir brannte danach doch etwas der Mund ;)
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Abends bummelten Verena und ich noch durch Sanya, kauften Obst (von dem wir teilweise nicht wirklich wussten, was es sein soll), tranken aus einer Kokosnuss und aßen Spieße bei einem Straßenstand. Leider vergaßen wir dazu zu sagen, dass wir sie "bu la", also nicht scharf wollen. Das ist in Peking aber auch sonst nicht nötig. Es war zwar lecker, aber mir brannte danach doch etwas der Mund ;)
2. Weihnachtsfeiertag
Am zweiten Weihnachtsfeiertag
ging es früh los zum Bus, denn wir fuhren mit Frauke und ihrem Freund Chris zum
Sieben-Feen Berg, um diesen zu erklimmen. Die aufmerksamen Leser unter euch
werden jetzt denken "Warum denn schon wieder ein Berg? Wollten die beiden
Mädels (also Frauke und ich nach unserem Hua Shan Erlebnis und dem Duftberg)
doch nie wieder machen". Naja... war irgendwie mal wieder Zeit für eine
Herausforderung. War es auch, besonders das letzte steile Stück, was wir
ungesichert und nur an Ketten festhaltend bewältigten. Aber nicht nur die
Aussicht vom Gipfel, sondern der gesamte Weg durch den Dschungel war schön, mit
Wasserfällen, Lianen usw. inklusive. Nass geschwitzt im T-Shirt und kurzer Hose
versuchte ich mich mental schon mal darauf vorzubereiten, dass mich am nächsten
Abend in Peking wieder Minustemperaturen erwarten würden.
Zurück in Sanya nahmen Verena und ich vom Busbahnhof aus kein normales Taxi (denn die Straße an unserem Hostel war eine Einbandstraße), sondern wir fuhren hinten auf einem Motorrad-Taxi mit. Denn das fährt dann einfach im Gegenverkehr. Der junge Taxifahrer war äußerst nett und lobte unser chinesisch als „feichang hao“ (sehr, sehr gut). Nach der angenehmsten Dusche seit langen gingen wir noch gemeinsam bei dem "Stammitaliener" von Frauke und Chris essen. Mit brennender „Merry Christmas“ Kerze von meiner Schwester genossen wir die echte Steinofenpizza. Also kamen Verena und ich letzendlich doch noch zu unserem schönen Weihnachtsdinner. Nach diesem verabschiedeten wir uns mit einem „bis nächstes Jahr in Peking“ von Frauke und Chris und fuhren zurück ins Hostel.
Abreisetag
Nun waren wir schon am letzten
Tag unserer Reise angelangt. Passend dazu hatten wir noch mal richtig schönes
Wetter. Verena und ich fuhren daher in die Dadonghai-Bucht, um uns ausgiebig zu
sonnen. Zwischendurch kühlte ich mich im Meer ab und die komischen Blicke der
zum größten Teil verhüllten Chinesen waren mir dabei vollkommen egal. Ich
genoss einfach nur die Sonne, den Strand und das Meer. J Mittags mussten wir dann
leider schon los unser Gepäck holen und weiter zum Bahnhof. Mit viel Glück
ergatterten wir noch Tickets im nächsten High-Spee-Train nach Haikou. Das waren
eigentlich nur Stehplätze, aber da noch Sitze frei waren, nahmen wir diese
einfach ein und es beschwerte sich auch niemand. Angekommen am Flughafen in
Haikou wechselte ich dann quasi von meinen Flip Flops in die Winterjacke, denn
dort war es schon deutlich kühler. Von Haikou aus flogen wir schließlich zurück
„nach Hause“. In Beijing war bzw. ist es relativ kalt. Aber wir
wollen die restliche Zeit trotzdem noch sinnvoll nutzen und unsere „last things
to do in Beijing“-Liste abarbeiten. Ich bin gespannt was wir davon noch
schaffen und werde natürlich berichten ;)
Haikou
Im Flugzeug nach Haikou hatten
wir dann das nächste „Erlebnis“. Generell fällt auf, dass Kinder in China
eigentlich alles dürfen und von vorne bis hinten verwöhnt werden. Ich weiß
nicht, ob ich schon mal die Schlitzhosen erwähnt habe. Falls nicht: Die meisten
Kinder tragen hier keine Windeln, sonder Hosen in denen Schlitze sind, damit
auf der Stelle das Geschäft erledigt werden kann. So nun auch im Flugzeug. Wir
saßen ungelogen 2 Meter von der Toilette entfernt, aber Oma lässt ihr kleines
Enkelchen einfach mal in eine Flasche pinkeln…
Angekommen in Haikou mussten
wir zunächst wieder mal den Shuttlebus finden und danach noch den öffentlichen
Bus und zu guter Letzt das ziemlich versteckte Hostel. Zum ersten Mal auf
dieser Reise keine persönliche Empfehlung, aber hochgelobt von unserem
Reiseführer (Lonely Planet). Diese Begeisterung konnten wir dann aber nicht
wirklich teilen, u.a. gab es nur eine chinesische Toilette. Dazu schnell ein
kurzer Exkurs: Toiletten in China gibt es in verschiedenen Ausführungen, die
wir alle schon miterleben durften. Ganz „alt“ sind die Rinnen, bedeutet einfach
nur eine Rinne im Boden, wenn man Glück hat noch in „Kabinen“ unterteilt und
manchmal sogar noch eine Tür davor. Die nächste Stufe sind dann die
Hocktoiletten, quasi also Löcher im Boden und meistens in einer Kabine mit Tür,
die man zumindest in Peking am häufigsten vorfindet (in der Uni, Bars,
Diskotheken usw.). In unserem Wohnheim oder auch manchmal an Touristenorten,
oder normaler Weise auch in den international Hostels gibt es aber auch
westliche Toiletten. Nun aber zurück zu Haikou: Da es im Hostel leider nichts
mehr gab (wir hatten uns schon so auf dem im Lonley Planet hochgelobte Pizza
gefreut, welche es wie wir dann erfuhren aber nur von Mi-So von 18-21Uhr gibt), gingen
wir noch etwas Streetfood essen und dann schlafen.
Am 23. morgens machten wir uns
früh mit dem Bus auf den Weg zum Vulcanic Geo Park. Der war an sich auch ganz
nett, mit Beschreibungen wie das alles so funktioniert (Zitat
Verena:"Erdkunde 8. Klasse"), Aussichtsplattformen und einem Krater.
Die Vulkane haben wir jedoch jetzt nicht so wirklich gesehen... Dafür gab es
wieder diverse Fotoshootings und nette Konversationen mit Chinesen. Ein älteres
Ehepaar wollte sich sogar zu uns einladen, da ihr Sohn auch am BIT
studiert. Zurück in der Stadt suchten wir vergeblich ein im Reiseführer
beschriebenes Restaurant und aßen dann vom Hunger getrieben ganz local quasi in
einer Garage gebratenen Reis mit Gemüse und Fleisch vom "Büffet". Die
Idee so viel scharfe Paste (bei uns "la de" genannt) auf den Reis zu
tun wie in Peking war jedoch nicht so die beste. Denn da steckt hier im Süden
noch mal eine ganz andere Schärfe dahinter ;)
Am Nachmittag erkundeten wir
mit dem Bus und zu Fuß noch etwas die Stadt, stets bemüht nicht von den
zahlreichen Motorrollern, die auch sehr gerne den Fußweg benutzen, überrollt zu
werden. Wir schauten uns u.a. den Bell Tower und eine "historische
Straße" an. Diese passte mit ihren orientalisch anmutenden Gebäuden nun
irgendwie nicht wirklich in die laute, hektische, chinesische Großstadt.
Anschließend fuhren wir noch mit dem Bus zum Holiday Beach. Dort war es leider
ziemlich windig und diesig, aber wir gönnten uns trotzdem ein Eis und machten
ein paar Fotos. Nach kurzem essen in der Foodstreet schliefen wir im Hostel mal
wieder beim Film gucken ein.
Am nächsten Morgen schauten
wir uns noch das Hainan Museum an und fuhren mittags weiter zum Bahnhof. Hört
sich immer so wenig an, aber in Haikou war es quasi so wie in Beijing. Man
will kurz irgendwo hin, was auch vllt auf der Karte nicht so weit aussieht,
aber man ist trotzdem erst mal eine Stunde unterwegs. Dazu kommt, dass die Busse
keine festen Zeiten haben, sondern man wartet halt an der Haltestelle bis mal
einer kommt. Zudem gibt es unzählige Linien und die Fahrpläne sind natürlich
auf Chinesisch. Das Verena etwas Zeichen lesen kann war da also schon von
Vorteil. Was auf den "Touristenplänen" des Hostels oder im
Reiseführer steht, stimmt auch nicht immer, oder ist oft auch nur eine sehr
grobe Beschreibung. Aber in der Regel versuchen die Chinesen weiter zu helfen
wenn man freundlich fragt. Oft wissen sie es aber selbst nicht, was aber auch
nicht gerne zugeben wird. In Guilin und Yangshuo konnten aber sogar einige
Englisch sprechen. Damit kam man auf Hainan aber gar nicht weit. In Sanya gibt
es dafür russische Speisekarten und man wird des Öfteren auf Russisch
angesprochen.
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Guilin und Yangshuo
Am 19.12 mittags flogen Verena
und ich los in den Süden nach Guilin. Dort angekommen ging es zunächst mit dem
Shuttlebus und dann mit dem Taxi zu unserem Hostel, das uns von einer Kommilitonin
empfohlen wurde. Nach dem Einchecken etc. gingen wir noch gemütlich essen und
schlenderten etwas über den Nightmarket. Für die darauffolgenden 2 Tage hatten
wir dann ausnahmsweise mal richtige Touri-Touren vom Hostel aus gebucht. Den
einen Tag ging es zunächst zu einem Dorf, in dem die Frauen Haare bis zu 2
Meter lang haben. Dort schauten wir uns eine Show an, in der die Frauen beispielsweise zeigten, wie
man diese Haare traditionell bindet. Allerdings waren wir schon etwas verdutzt,
als und die Frauen beim Verlassen des „Showrooms“
kräftig in den Hintern zwickten.
Nach einem lokalen Mittagessen
ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel, den Reisterassen. Als wir auf einer
der Aussichtsplattformen die Sonne genossen und Fotos machten, hatten wir
wieder ein typisches Chinesen-Erlebnis. Als ich grade Verena fotografierte,
fragte wie so oft ein Chinese, ob er ein Foto mit ihr machen könne. Als dieses
im Kasten war, folgte nun aber einer nach dem anderen der ein Bild mit der
blonden „Mei nü“ wollte. Geduldig ließ Verena das Fotoshooting über sich
ergehen und ich dachte kurz darüber nach mit einem Hut rumzugehen ;). Ganz oben
angekommen verloren eine Australierin (die wir in den nächsten Tagen noch öfter
treffen würden) und wir dann einfach mal unsere Führerin samt Gruppe. Zum Glück
entschieden wir uns für den richtigen Weg abwärts, gingen durch ein Dörfchen und
fanden sie schließlich auf dem Parkplatz
wieder. Abends liefen wir noch etwas in Guilin selbst umher und schauten uns
die Sonnen -und Mondpagode an. Im Dunkeln mit den Lichtern und dem Wasser sah
das wirklich toll aus und wir waren zudem die einzigen Besucher. Anschließend
setzten wir uns zur weiteren Reiseplanung in eins der zahlreichen Cafés.
Am nächsten Morgen fuhren wir zunächst
mit dem Bus zum Li-River und dort mit kleinen Booten weiter bis Yangshuo. Wir genossen
den Blick auf die Berge, froren jedoch ziemlich. Nach einer erneuten Busfahrt
waren wir froh am Hostel in Yangshuo angekommen zu sein. Nach einer Stunde ging
es aber schon weiter mit dem Touri-Programm. Mit dem Bus fuhren wir zu einem
Dörfchen (Dragon Village). Dort schauten wir uns die 600 Jahre alte Dragon
Bridge an und wurden dieses Mal mit echten Bambusbooten über den Fluss
gefahren. An einem kleine „Wasserfall“ wurden ordentlich Fotos geschossen. Nachdem
wir unseres jedoch nicht kauften, mochte uns der Bootsfahrer wohl nicht mehr so
gern und fuhr relativ unsanft. Zumindest bildeten wir uns ein, im Gegensatz zu
den Anderen deutlich nasser geworden zu sein. Noch schnell einen Büffel
gefüttert und ab ging’s wieder in den Bus. Zurück in Yangshuo bummelten wir
etwas durch die Gassen und probierten in einem kleinen Restaurant die lokale
Spezialität, den Bierfisch (Piju Yu). Im Hostel schauten wir in der Lounge noch
einen Film mit, schliefen erschöpft vom Tag jedoch beide dabei ein.
Den nächsten Tag begannen wir entspannt mit einem leckeren Frühstück im Minority Cafe, das Frauke uns wärmstens empfohlen hatte. Die Spezialität dort ist Bananen Brot und es gab sogar eine Art Vollkornbrötchen. Hen haochi/sehr lecker! Gut gestärkt machten wir dann eine Fototour durch Yangshuo. Wir gingen durch einen Park in dem Chinesen tanzten, ich posierte mit Vögeln auf dem Fluss usw. Als ich ein großes Schild mit einer Katze darauf entdeckte, fragte ich Verena etwas naiv, ob das ein Tierheim oder so sei. Jedoch erkannte sie eindeutig die Zeichen für Restaurant. China halt… Danach ging es wieder zum Hostel Gepäck holen und mit dem Bus zurück nach Guilin zum Flughafen mit dem Ziel Haikou auf Hainan.
Den nächsten Tag begannen wir entspannt mit einem leckeren Frühstück im Minority Cafe, das Frauke uns wärmstens empfohlen hatte. Die Spezialität dort ist Bananen Brot und es gab sogar eine Art Vollkornbrötchen. Hen haochi/sehr lecker! Gut gestärkt machten wir dann eine Fototour durch Yangshuo. Wir gingen durch einen Park in dem Chinesen tanzten, ich posierte mit Vögeln auf dem Fluss usw. Als ich ein großes Schild mit einer Katze darauf entdeckte, fragte ich Verena etwas naiv, ob das ein Tierheim oder so sei. Jedoch erkannte sie eindeutig die Zeichen für Restaurant. China halt… Danach ging es wieder zum Hostel Gepäck holen und mit dem Bus zurück nach Guilin zum Flughafen mit dem Ziel Haikou auf Hainan.
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