Angekommen am Busbahnhof in
Peking und endlich den richtigen Busschalter gefunden, hatte der Bus direkt
eine Stunde Verspätung. „Na das fängt ja schon toll an“ dachte ich mir. Die
Busfahrt habe ich dann glücklicher Weise größtenteils verschlafen. Dank der
Klimaanlage herrschten quasi Kühlhaustemperaturen und natürlich waren wir als
einzige Westler in einem Bus voller Chinesen wieder DIE Attraktion. In Datong ging dann wieder der beliebte Kampf der
illegalen Taxifahrer die Touristen abzocken wollen los. Mit einem legalen Taxi
machten wir uns dann auf den Weg ins Hostel, das nur durch einen
Kinderbekleidungsgeschäft zu betreten war und verdächtig nach dem Rauchen von
illegalen Substanzen roch ;-) Die Zimmer an sich waren jedoch ok, abgesehen von
den „Matratzen“ oder eher eine Art Matte, die sich wie ein Brett anfühlte und
dem „Bad“ quasi direkt auf dem Zimmer.
Das Hostel war auf der Fußgängerzone
gelegen und bis jetzt wurden wir noch nirgends so sehr angeguckt wie
Außerirdische wie dort. Stefan meinte sogar gesehen zu haben, dass ein Chinese
meine Zigarettenkippe aufgehoben habe. Jedoch fanden wir auch hier ein sehr
schönes, exquisites Restaurant, in dem sogar teils englisch gesprochen wurde.
Dort beobachteten wir dann u.a. wie eine chinesische Firmenfeier abläuft. Das
Klischee, dass Chinesen nicht viel Alkohol vertragen wurde bestätigt, aber dazu
komme ich später nochmal, wenn ich von den Ausflügen ins Beijinger Nachtleben
berichte. ;-)
Für einen Tag mieteten wir uns einen Fahrer, der uns zu den
bekannten Sehenswürdigkeiten fuhr. Zum einen das über 1500 Jahre hängende
Kloster (Xuan Kongsü) und zum anderen die Yungang-Grotten, wo wir zahlreiche imposante
Budda-Figuren bestaunen konnten. Auf dem Weg zu den Grotten konnten wir auch
einmal einen Eindruck von einem schmutzigen Industrieviertel gewinnen.
Insgesamt bekamen wir leider nur wenig Schlaf, da in einem Laden gegenüber bis
Nachts um 4 geschweißt wurde, hinzu kam die sehr laute Beschallung der
umliegenden Bars und die äußerst aggressiven Mücken. Das bekam besonders Frauke zu spüren, die auf dem Augenlid gestochen wurde…
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| Restaurant in dem wir gegessen haben |
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moderner Mönch...
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| auf dem Weg zu den Grotten... |
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| ... und nicht viel weiter |
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| von diesen Hochhausblöcken werden in und um Datong reichlich gebaut |
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Wir waren jedoch in der Altstadt, wo alles für die Touristen schön hergerichtet wurde.
Teilweise kommt man sich vor wie zwischen den Kulissen eines Freizeitparks ;-) |
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