Montag, 2. September 2013

Tag 3: Der Tian’anmen-Platz, Wangfujing & der Campus

Am dritten Tag begann für Pekinger Verhältnisse das wundervolle Wetter. Blauer Himmel, Sonne und kein Smog. Daher haben wir uns spontan entschieden ein Touristenziel anzusteuern, um schöne Fotos machen zu können. Unsere Wahl fiel auf den Tian’anmen-Platz, der zum Staatssymbol wurde, nachdem Mao dort 1949 die Gründung der Volksrepublik China verkündete. Jedoch wurden wir dort auch unfreiwillig zur Touristenattraktion. Wahrscheinlich haben viele chinesische Touristen die vom Land kommen noch nie oder sehr selten Europäer gesehen. Besonders die hellblonden Haare meiner Kommilitonin waren für viele einfach nur faszinierend. Daher wurden wir des Öfteren darum gebeten Fotos mit Chinesen zu machen, oder auch einfach ziemlich auffällig ungefragt fotografiert.



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...und noch ein Schnappschuss für das chinesische Familienalbum

Wir vor Mao

Danach bummelten wir noch über die Haupteinkaufsstraße Pekings (Wangfujing), wo mir die vielen westlichen Werbungen und Läden auffielen. Zudem gingen wir über den Donghuman Night Market, wo beispielsweise noch zappelnde Heuschrecken oder auch Seesterne sowie am Spieß angeboten wurden. Auf dem Rückweg plünderten wir Walmart und verbrachten den restlichen Tag eher entspannt auf dem Campus.


Wangfujing

... ob ich mich noch trauen werde sowas zu probieren?


Für meine Projektarbeit fotografiere ich viele Werbungen,
aber David Beckham natürlich besonders gern ;-)

Der Campus an sich ist wie eine kleine eingezäunte Stadt, mit Sportplätzen, einem großen Sportstadion (was extra für Olympia 2008 gebaut wurde) diversen Mensen, Restaurants, Geschäften etc. Und um noch einmal auf das Wohnheim zurück zu kommen: Eigentlich dürfen wir uns nicht beschweren. Denn die Austauschstudenten genießen im Gegensatz zu den Chinesen richtigen Luxus. Die chinesischen Studenten haben nämlich drei Stockbetten in ihren Zimmern und müssen um sich zu Waschen quer über den Campus in ein öffentliches Waschhaus gehen. Ich hingegen kann mich an die Unordentlichkeit und Hygienevorstellungen meiner Nachbarinnen im Wohnheim nur schwer gewöhnen und habe immer noch das Verlangen mir einen Eimer Farbe zu besorgen und mein Zimmer wieder weiß werden zu lassen ;-)


Auf dem Stadion mit Blick auf das Wohnheim
Uni Haupteingang

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