Mit einigen Verhandlungstipps
im Gepäck fuhren wir nach einem gemeinsamen Baozi-Frühstück (kleine gefüllte
Teigtaschen, super lecker) leider alle etwas müde und etwas angenervt (vllt zu viel
Tsingtao am Vorabend ;-)) zum Silk Market. Als Regel gilt, man solle so lange
handeln, bis man ein Zehntel des Anfangspreises erreicht hat. Ein echt schweres
Unterfangen, bei dem man auch schon mal das Geschäft verlassen muss, um den
Preis noch weiter zu drücken. Besonders für Frauen gibt es dort alles was das
Herz begehrt: gefakte Handtaschen, Schuhe, Kleidung, Schmuck etc. Aber auch Männer
können sich beispielsweise preiswert Anzüge anfertigen lassen. Bis auf einen
Tracking-Rucksack für unsere kleine Rundreise (der wahrscheinlich immer noch zu
teuer war) habe ich jedoch nichts gekauft. Denn irgendwann ist man von den
unverschämten und teilweise sehr unfreundlichen Verkäufern ziemlich genervt.
Meine Kommilitonin wurde sogar aus einem Laden geschmissen, weil sie den Preis
zu niedrig angesetzt hatte. Wir sind uns jedoch einig, dass wir den Markt mit
einem Einkaufszettel im Kopf und besserer Laune nochmal besuchen werden ;-) Als
wir noch in der Sonne etwas lasen und entspannten wich der blaue Himmel dann
leider wieder dem Smog…
| lecker Baozi |
| Auch wenn die Fußgängerampel grün ist sollte man aufpassen nicht umgefahren zu werden ;-) |
| Der Silk Market ist mittlerweile ein modernes Einkaufszentrum mit ganz vielen kleinen Läden |
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