Da uns von den Tagen
zuvor die Füße schmerzten, entschieden wir uns
für einen entspannten Tag auf dem Campus. Jedoch schauen die Chinesen sehr
komisch, wenn sie uns in der Sonne liegen sehen. Denn hier laufen besonders die
Frauen mit Sonnenschirmen durch die Gegend, um dem Schönheitsideal zu
entsprechen: Blass sein. Wir stöberten in unseren Reiseführern und begannen
unsere Rundreise zu planen. Außerdem stand die erste Wäsche auf dem Plan. War
jedoch nicht so kompliziert, da es eh nur ein Programm gibt ;-). Außerdem
verfalle ich quasi bei jedem Supermarkteinkauf (in den „Supermärkten“ auf dem
Campus gibt es irgendwie alles und auch wieder nichts) in einen regelrechten
Kaufrausch. Ist einfach alles so günstig hier ;-) Und was man alles so braucht…
ein Schminkspiegel hier, ein Schuhregal da. Und die Schnurlose Maus für
umgerechnet 5 Euro nehme ich auch noch ;-) Zum Glück gibt das Wohnheimzimmer
nicht so viel Platz her und zum „richtigen shoppen“ planten wir dann den Besuch
eines Fakemarkets für den nächsten Tag. Kurz vor Ende der Lounge-Öffnungszeit,
hatte ich endlich den Proxy ans Laufen bekommen, was dann mit einem (oder auch
mehreren) Tsingtaos gefeiert wurde. Dieses Bier kommt aus der Stadt Tsingtao
die früher einmal eine deutsche Kolonie war. Natürlich brachten die Deutschen
auch ihre Braukunst mit. Danke dafür ;-)
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