Um Fraukes Geburtstag wenigstens
etwas zu feiern sind wir den Abend vor unserer kleinen Reise essen gegangen.
Das Restaurant war eine Empfehlung eines chinesischen Bekannten, der uns
glücklicher Weise auch begleitet hat. Er hat für uns aus der ausschließlich
chinesischen Speisekarte einiges bestellt, darunter natürlich auch die berühmte
Peking-Ente. Diese wickelt man traditionell in einen dünnen Teigfladen und gibt
etwas Gurke, Frühlingszwiebel und braune süße Soße dazu. Die „Reste“ (Knochen
etc.) werden zusätzlich knusprig gebraten und dann serviert. Zunächst dachten
wir, dass wir diesen prall gedeckten Tisch niemals leeren könnten, aber das war
eine Fehleinschätzung. Umgerechnet hat diese Schlemmermahl pro Person
(inklusive Getränke) nur 7 Euro gekostet und das obwohl wir ganz dekadent keine
Beilagen bestellt haben. Durchweg war das Essen sehr, sehr lecker und
eigentlich ist die chinesische Art des Essens (viel bestellen und jeder
probiert von allem) echt praktisch. Jedoch hat das Ganze mit dem Essen was
einem in Deutschland als chinesisch allgemein oder auch als Peking-Ente
präsentiert wird nicht sehr viel zu tun…
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